Presseinformation zu Station 2: Erlangen

Die Stadt wird farbenfroh – und nein, es ist ausnahmsweise nicht der Frühling gemeint. In Erlangen können bald leuchtende Korallen und quietschbunte Tauchroboter gesichtet werden. Als Beitrag zum Wissenschaftsjahr 2016*17 kommt das „Schaufenster Ozean“ vom 21. April bis 10. Mai 2017 in die Fenster der Universitätsbibliothek der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) in der Schuhstraße 1A. Dort sind die Videoinstallationen täglich von 20.00 bis 23.00 Uhr zu bestaunen. Das begleitende Film- und Vortragsprogramm zeigt Tauchen „mal anders“, die nachhaltige Nutzung der Ozeane oder die Suche nach kosmischen Teilchen im Mittelmeer.

„Wir freuen uns auch in Erlangen auf ein vielfältiges Programm mit faszinierenden Bildern, wissenswerten Fakten und Neuem aus der Wissenschaft“, sagt Philipp Schrögel aus dem Projektteam des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), den mit der FAU eine langjährige Lehrbeauftragtentätigkeit und Projektarbeit verbindet. In Zusammenarbeit mit der FAU und ihrer Universitätsbibliothek bringt das „Schaufenster Ozean“ die Welt der Meere und Ozean sprichwörtlich auf die Straße. Nach einem erfolgreichen Auftakt in Karlsruhe sollen nun die Erlanger Passantinnen und Passanten angesprochen werden, die spontan am Fenster stehen bleiben, um die bunte Unterwasserwelt zu bewundern. Nebenbei erfahren sie Neues über die Erforschung, Nutzung und den Schutz der Ozeane.

Die Installationen zeigen den ganzen Abend lang Videos von Tauchgängen, Forschungsexpeditionen, Aquarien und wo sich sonst noch Leben tummelt im Wasser. Die Vorträge finden an ausgewählten Wochenenden jeweils um 20 Uhr vor dem Schaufenster statt. Die Filme starten im Anschluss gegen 20:30 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zum Zuhören, Zuschauen und abendlichen Flanieren vor dem „virtuellen Aquarium“ an der Universitätsbibliothek.

Alle Termine im Überblick:

21. April bis 10 Mai 2017:

Videoinstallation täglich 20:00 – 23:00 Uhr

Fr. 21.April 2017: 

20:00 Uhr / Vortrag „Tauchen rustikal – Malediven kann jeder“/ Dr. Nils Pickert, Hobbytaucher

20:30 Uhr / Film „Planet Ocean“ / Yann Arthus-Bertrand, Michael Pitiot

Sa. 22.April 2017 (Tag des internationalen Science March):

20:00 Uhr / Vortrag „Zukunftsvisionen für den Ozean aus dem Jahr 1900“/ Philipp Schrögel, Karlsruher Institut für Technologie

20:30 Uhr / Film „arte Special: Die Eroberung der Weltmeere“ / Max Mönch, Alexander Lahl

Fr. 05. Mai 2017:

20:00 Uhr / Vortrag „Neutrinosuche und Meeresforschung in der Tiefe des Mittelmeeres“ / Tamás Gál, Erlangen Centre for Astroparticle Physics , FAU

20:30 Uhr / Film „arte Special: Die Eroberung der Weltmeere“ / Max Mönch, Alexander Lahl

Sa. 06. Mai 2017: 

20:00 Uhr / Film: Mitschnitt der Diskussion „Wissenschaft kontrovers – Rohstoffe vom Meeresgrund“ / u.A. mit Prof. Dr. Karsten Haase, FAU

20:30 Uhr / Film „Planet Ocean“ / Yann Arthus-Bertrand, Michael Pitiot

Alle Veranstaltungen finden an der Universitätsbibliothek, Schuhstraße 1A, 91052 Erlangen, statt.

 

Auch wenn das Schaufenster Ozean schon weitergezogen ist, gibt es weitere Gelegenheiten, tiefer in das Thema „Meere und Ozeane“ einzutauchen:

29. Mai 2017:

18:30 Uhr / Wissenschaft im Schloss / Vortrag „Die Riffe der Arktis: Wie entsteht Leben in der Ödnis?“ / Dr. Sebastian Teichert, FAU

 

Weiterführende Informationen sowie Eindrücke aus den Ozeanvideos finden Interessierte auf der Internetseite und im Blog zum Projekt: www.schaufenster-ozean.de  Organisiert wird das „Schaufenster Ozean“ von der Abteilung Wissenschaftskommunikation am Institut für Germanistik des KIT. Es ist ein Beitrag zum laufenden Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Auf der Internetseite des Wissenschaftsjahres sind weitere Hintergründe zum Thema und den bundesweiten Aktivitäten zu finden: www.wissenschaftsjahr.de  Lokale Partner des „Schaufenster Ozean“ sind die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg sowie das City-Management Erlangen.

Kontakt für Rückfragen:

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Institut für Germanistik – Abteilung Wissenschaftskommunikation

Philipp Schrögel

+49 721 608 – 42070

philipp.schroegel@kit.edu

About the author: Lisa Leander